4,00% p.a.
  • Sicherheit der Geldanlage
  • hohe Tagesgeldzinsen
  • immer liquide bleiben

Festgeldzinsen berechnen

Tagesgeldzinsen berechnen

 

Tagesgeldkonto bei einer Direktbank führen

Wenn es ein Land der Sparer gibt, dann ist dies auch 2012 immer noch Deutschland. Anders als in anderen Ländern spielt es bei vielen Bürgern immer noch eine große Rolle, Geld auf die hohe Kante zu legen. Doch nicht immer wird dabei auch an die Zinsen und an die Sicherheit gedacht, sondern viel zu oft noch entweder auf das Alte vertraut oder nur auf hohe Zinsen geschielt.

Dabei ist es möglich, eine gute Verzinsung zu erhalten bei gleichzeitig guter Sicherheit des angesparten Geldes. Besonders interessant ist dabei aus unserer Sicht das Anlegen auf Tagesgeldkonten bei Direktbanken. Während die Sparkonten bei Filialbanken oftmals alles andere als attraktiv verzinst sind, geben viele Direktbanken gute Konditionen durch den nicht vorhandenen Erhalt von Filialen an ihre Kunden weiter. Und das bedeutet: meist sind die Sparzinsen, egal ob Tagesgeld oder Festgeld, bei Direktbanken oft deutlich höher als bei Filialbanken.

Davon können Sparer vor allem beim Tagesgeld profitieren, da diese Sparmöglichkeit die möglicherweise flexibelste Form des Sparens überhaupt ist. Das auf einem Tagesgeldkonto angesparte Geld ist relativ schnell wieder auf dem Girokonto, das als Referenzkonto dient. Dadurch kann Geld gespart werden, bis es möglicherweise kurzfristig gebraucht wird – und dennoch erhält der Kontoinhaber dafür gute Zinsen.

Der Tagesgeld Vergleich kann sich damit durchaus richtig lohnen. Denn: die Zinsspanne zwischen gut und eher schlechter verzinsten Angeboten geht gerade beim Tagesgeld sehr weit auseinander. Und es sind, wie nun fast nicht mehr anders zu vermuten ist, Tagesgeldkonten von Direktbanken, die ganz oben im aktuellen Ranking beim Tagesgeld stehen.

 

Sind höhere Tagesgeldzinsen immer ein Sicherheitsrisiko für Sparer?

Wie hoch ist das Risiko bei hohen Tagesgeldzinsen wirklich, das ist die Frage, mit der sich zahlreiche Sparer vor allem in den Zeiten sonst niedriger Zinsen befassen müssen. Gestern kam dann auch noch eine Presseerklärung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes mitten in diese Fragestellung hinein. Sind höhere Tagesgeldzinsen immer ein Sicherheitsrisiko für Sparer? weiterlesen →

 

Niedriger Leitzins = niedrige Sparzinsen – Wie finde ich ein gut verzinstes Tagesgeldkonto?

Vor dem Hintergrund einer möglicherweise bald erfolgenden weiteren Leitzinssenkung fragen sich viele Sparer, wo sie überhaupt noch gute Zinsen für ihr Geld bekommen. Ein niedriger Leitzins bedeutet in der Regel auch niedrige Sparzinsen. Niedriger Leitzins = niedrige Sparzinsen – Wie finde ich ein gut verzinstes Tagesgeldkonto? weiterlesen →

 

Tagesgeld anlegen im Ausland

In einigen Ländern Europas tobt sie immer noch, die Schuldenkrise. Viele Anleger sind deshalb verunsichert und fragen sich, ob ihre Tagesgeldkonten im Ausland wirklich noch sicher sind – und ob es überhaupt noch ratsam ist, Tagesgeld auf ausländischen Banken anzulegen.

Tagesgeld anlegen in Spanien

Viele Anleger sind derzeit besorgt um ihre Ersparnisse, die sie bei spanischen Banken angelegt haben. Doch die Banken, die vom Staat gestützt werden, sind letztlich auch keine andere Geldinstitute wie zum Beispiel hierzulande die Commerzbank (deren Internettochter comdirect bei Anlegern in Deutschland sehr beliebt ist).

In Spanien gilt eine Gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro. Diese Summe ist zwingend vorgeschrieben und die Garantie dafür ist vom „Fondos de Garantía de Depósitos“ garantiert, der extra zur Sicherung der Kundeneinlagen installiert wurde –übrigens schon lange vor der europäischen Schuldenkrise.

Tagesgeld anlegen in Italien

Auch in Bezug auf Tagesgeldkonten bei italienischen Banken geht die Angst um, da das Land von der Schuldenproblematik betroffen ist. Doch auch für Tagesgelder bei italienischen Geldinstituten gilt die EU-weite gesetzliche Vorgabe für die Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro je Kunde.

Tagesgeld anlegen in anderen europäischen Ländern

Wie in Deutschland, in Spanien und in Italien so gilt auch in allen anderen Ländern Europas die Einlagensicherung von 100.000 Euro je Kunde. Diese Garantiesicherung springt bei einer Bankenpleite/Bankenschließung ein und übernimmt per Gesetzesregelung diese Summe und zahlt diese einige Wochen nach Antragsstellung durch den Kontoinhaber aus.

Tagesgeld anlegen in außereuropäischen Ländern

Außerhalb Europas gibt es keine einheitliche Regelung, jedes Land hat eine andere Regelung in Bezug auf die Einlagensicherung. Bevor eine Anlage erfolgt in einem nichteuropäischen Land sollte man sich deshalb unbedingt nach der Absicherung der Einlagen erkundigen – und in welchem Fall diese vor allem auch greifen.

Bei der Geldanlage gilt immer die Sicht auf die Absicherung der Ersparnisse, allein der Blick auf die Zinsen reicht nicht aus für eine gute Anlage. Gerade das Tagesgeld ist jedoch eine zum größten Teil sichere Art des Sparens mit immer wieder auch attraktiver Verzinsung.

 

Vorteile von Tagesgeld in Zeiten niedriger Sparzinsen

Seit Monaten ächzen Sparer über die immer weiter sinkenden Zinsen von Festgeldkonten. Das über Monate und oft Jahre fest angelegte Spargeld bringt oft nicht mehr die gewünschten Zinsen – und so manche Anlage liegt sogar noch unter der derzeitigen Inflationsrate. Ein solches Minusgeschäft muss jedoch nicht sein, wenn genau hingesehen wird bei Zinsen und bei den Konditionen für die Geldanlage.

Und hier kommt das Tagesgeld als Möglichkeit des Sparens ins Spiel, das durchaus Vorteile mit sich bringen kann in diesen Zeiten sinkender Zinsen.

Flexibilität

In der Flexibilität ist das Tagesgeld nahezu unschlagbar. Noch flexibler ist nur das Ersparte im Sparstrumpf oder unter der Matratze, das jedoch keine Zinsen einbringt. Geld, das als Tagesgeld anlegt ist, kann zeitnah abgerufen werden und ist damit schnell wieder verfügbar. Dies hat den Vorteil, dass Ersparnisse bei beispielsweise wieder steigenden Festgeldzinsen schnell umgeschichtet werden kann auf eine andere Anlageart.

Höhe der Zinsen

Die Zinsen für Festgeldkonten liegen meist höher als die Zinsen für Tagesgeldkonten. Dies Bild dreht sich derzeit jedoch, Sparen als Festgeld lohnt sich durch die sinkenden Zinsen immer weniger. Die Tagesgeldzinsen sinken zwar auch, was bleibt ist jedoch die hohe Flexibilität des Tagesgeldes. Diese ermöglicht ein schnelles Umlagern des angelegten Geldes, wenn die Zinsen für andere Sparformen wieder steigen.

Einlagensicherung

Bei der Einlagensicherung ist jedes Tagesgeldkonto anders abgesichert. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen Arten der Einlagensicherung, es kommt dabei an, bei welchem Geldinstitut das Tagesgeld angelegt ist. In Europa gilt eine gesetzlich vorgegebene Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro je Kunde. Je nach Bank gibt es noch eine Absicherung des Tagesgeldkontos über diesen Betrag hinaus, zum Teil geht diese Sicherheit des angelegten Geldes sogar bis zu 100 Prozent des Anlagebetrags.

Fazit

In Zeiten niedriger Sparzinsen kann Tagesgeld durchaus eine der besten Möglichkeiten sein, sein Geld doch noch halbwegs mit guter Verzinsung versehen anzulegen. Vor der Anlage ist jedoch ein Tagesgeld Vergleich mit aktuellen Zinsen empfehlenswert, um tatsächlich auch die zinsstärksten Angebote in diesem Anlagebereich zu finden.

 

Inflationsrate auf dem Rückmarsch – Steigende Realverzinsung für Tagesgeldkonten

Beim Sparen auf einem Tagesgeldkonto spielt nicht nur die von der Bank angegebene Verzinsung eine große Rolle – auch andere Faktoren wie beispielsweise die Abgeltungssteuer sollten dabei nicht vergessen werden.

Ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Tagesgeld Verzinsung spielt die Inflationsrate. Eine hohe Inflationsrate mindert die Zinsen beim Tagesgeld, da der Abstand zwischen nominaler Verzinsung und Realzins kleiner wird als in Zeiten einer niedrigen Inflationsrate.

Im Moment können Sparer deshalb auch wieder aufatmen. Nach einer Inflationsrate, die permanent über 2,00 Prozent lag, ist das vorläufige Ergebnis für Mai 2012 endlich wieder unterhalb dieser wichtigen Marke.

Für Anleger stellt diese eine Erleichterung dar. Angesichts aktuell immer mehr sinkender Tagesgeldzinsen und einer Inflationsrate zum Teil deutlich über zwei Prozent ist die tatsächliche Verzinsung deutlich dezimiert worden. Durch den Rückgang der Inflationsrate steigt deshalb auch wieder die reale Verzinsung an.

Wie lange der Verbraucherpreisindex, in dem sich die Inflationsrate ausdrückt, so „niedrig“ bleiben wird, ist jedoch nicht absehbar. Sparer sollten sich deshalb auch in den nächsten Monaten nach Angeboten für Tagesgeldkonten suchen, bei denen die Verzinsung möglichst deutlich über 2,00 Prozent liegt. Aktuell gibt es immer noch einige Tagesgelder, zu den Zinsbesten gehört unter anderem die Bank of Scotland, bei der es derzeit 2,40 Prozent Zinsen p.a. gibt. Zudem erhalten Neukunden bei der britischen Bank, deren Tagesgeld mit zu den beliebtesten Konten seiner Art in Deutschland gehört, bis Ende Juni 2012 30 Euro Startguthaben für die Eröffnung eines solchen Tagesgeldkontos.

Dies zeigt, wie wichtig es ist, bei einer Anlage als Tagesgeld auf mehrere Faktoren zu achten. Abgeltungssteuer, Inflationsrate und auch die Einlagensicherung spielen wichtige Rollen neben der Verzinsung.

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