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Bei Zinssenkung über Wechsel des Tagesgeldkontos nachdenken!

In den letzten Wochen kam es vermehrt zu Zinssenkungen im Bereich Tagesgeld. Für viele Sparer bedeutet dies, niedrigere Zinsen als bisher hinnehmen zu müssen und deutlich weniger attraktive Neukunden-Angebote für Tagesgeldkonten. Doch trotz der ausgedünnten Angebotssituation in diesem Anlagebereich lohnt es durchaus, bei einer Zinssenkung über einen Wechsel des bisherigen Tagesgeldkontos nachzudenken.

Dabei kann über zwei Formen des Wechselns nachgedacht werden, die unterschiedliche Vorteile wie Nachteile mit sich bringen können. Zum einen gibt es die Möglichkeit, zu einer Bank zu wechseln, die ihr Tagesgeld mit einer Garantieverzinsung anbietet. Dies hat den großen Vorteil, dass die Zinsen für einen festgelegten Zeitraum garantiert sind und in diesem Zeitraum auch nicht sinken können. Nachteil dabei: nach dem Ablauf der Zinsgarantie sinken die Zinsen für die Bestandskunden dann mitunter recht deutlich und unterscheiden sich damit oft sehr von dem bisherigen Neukunden-Zinssatz.

Möglich ist es jedoch auch, zu einer Bank zu wechseln, die ein Tagesgeldkonto mit variablem Zinssatz anbietet. Der große Vorteil hierbei ist deutlich: sowohl Neukunden als auch Bestandskunden erhalten hier den gleichen Zinssatz. Nachteil dabei: die variable Verzinsung kann sich jederzeit ändern und ist damit nicht garantiert.

Für den Wechsel des Tagesgeldkontos sollte aber vielleicht nicht der Punkt garantierter oder variabler Zinssatz der ausschlaggebende Punkt sein. Ein ebenfalls wichtiger Punkt für die Wahl eines bestimmten Tagesgeldkontos könnte auch sein, sich den Verlauf der Zinsen bei einer Bank anzusehen. Gerade in den vergangenen Jahren gab es immer wieder Banken, die mit hohen Zinsen auf dem deutschen Markt gestartet sind, mittlerweile aber eher unter ferner liefen zu finden sind und inzwischen weit entfernt von der Spitze des Tagesgeld Vergleich sind.

Ebenfalls wichtig und nicht zu unterschätzen sollte die Solidität der Finanzen der Bank sein, bei der man sein Geld anlegt. Gerade im Rahmen der Eurokrise ist es wichtiger denn je, genauer hinzusehen, wem man sein Ersparnisse gibt. Zwar soll die Enteignung der Sparer in Zypern ein Einzelfall bleiben, aber da die Schuldenkrise in Europa wohl noch lange nicht ausgestanden ist, sollten Sparer lieber vorbeugen – anstatt hinterher dann doch noch in die Röhre zu schauen, nur weil sie auf hohe Zinsen geachtet, nicht auf aber auf die Solidität der Bank, bei der sie ihr Geld angelegt haben.

Für Sparer bedeuten diese Zeiten deshalb, mehr als früher hinzusehen und vor allem auch auf Tagesgeldrechner zu setzen, die nicht allein die Höhe der Zinsen vergleichen, sondern auch noch andere Informationen geben, wie zum Beispiel die Einlagensicherung und den Zeitraum der Zinsgarantie. Wer gründlich vergleicht, der wird trotz des aktuell weiter sinkenden Zinsniveaus für Tagesgeldkonten immer noch ein gutes, für sich passendes Tagesgeldkonto finden. Einen solchen ausführlichen und aktuellen Tagesgeldrechner finden Sie beispielsweise hier

 

Mit Freistellungsauftrag beim Tagesgeld Steuern sparen

Die Zinsen, die es im Moment für Spareinlagen gibt, sind vielleicht nicht gerade als üppig zu bezeichnen. Dennoch lohnt sich eine Anlage immer dann, wenn ein Zinssatz über der Inflationsrate liegt, dadurch kommt es zu einer Rendite. Diese wird jedoch, wie sollte es auch anders sein, durch Steuern geschmälert. Mit Freistellungsauftrag beim Tagesgeld Steuern sparen weiterlesen →

 

Tagesgeldzinsen im Vergleich zum Festgeld

Festgeld ist beliebt in Deutschland. Mit dieser Anlageform lässt sich über Monate und Jahre hinweg für bestimmte Zwecke sparen – oder die Zinsen lassen als zusätzliche Einkommen nutzen. Doch die Folgen der europäischen Schuldenkrise haben auch vor den Festgeldzinsen nicht halt gemacht, was viele Anleger vor die Frage stellt, ob es alternative Möglichkeiten gibt, einigermaßen gute Zinsen für ihre Ersparnisse zu erhalten. Tagesgeldzinsen im Vergleich zum Festgeld weiterlesen →

 

Sparbuch oder Tagesgeld? Die zinsstärkere Variante wählen

Viele Sparer stellen sich im Moment die Frage, wo sie ihr Geld sicher anlegen können, um der gegenwärtigen Krise in der Euro-Zone und ihren Auswirkungen zu entgehen. Als beliebte Möglichkeit fällt dann immer wieder das Sparbuch an, das seit vielen Jahrzehnten Milliarden von Euro beherbergt. Sparbuch oder Tagesgeld? Die zinsstärkere Variante wählen weiterlesen →

 

Statt niedriger Sparbuch-Zinsen auf Tagesgeld setzen

Immer wieder zeigen Untersuchungen, dass Sparer hierzulande trotz guter Anlageangebote bares Geld verschenken. 520,023 Milliarden Euro wurden im April dieses Jahres im Neugeschäft in Sparprodukte mit dreimonatiger Kündigungsfrist anlegt. Dies berichtet Tagesgeldvergleich.net in einer Studie anhand des aktuellen Monatsberichts der Deutschen Bundesbank. Diese hohe Summe sollte Sparer durchaus aufhorchen lassen, handelt es sich bei diesen Sparprodukten doch meist um Sparbücher – und diese sind in den meisten Fällen inzwischen niedrig bis sehr niedrig verzinst, von einzelnen Ausnahmen wie etwa dem SparKonto der GEFA Bank einmal abgesehen.

GEFA TAGESGELDDies muss aber nicht sein – denn statt Sparbüchern mit niedrigen Zinsen gibt es die meist deutlich besser verzinsten Tagesgeldkonten. Im April 2012 gab es im Neugeschäft in Deutschland als Tagesgeld und auf Girokonten die Summe von 770,742 Milliarden Euro. Dies zeigt, dass sowohl Tagesgeld an sich als auch Girokonten mit Tagesgeldkonto durchaus interessante Anlageprodukte für Sparer darstellen.

Die Frage vor dem Sparen sollte deshalb neben der Frage der Sicherheit auch sein: wo bekomme ich für mein Erspartes die besten Zinsen und kann mein Geld trotzdem sicher anlegen? Für Tagesgeld gilt bei Ländern innerhalb der EU die Gesetzliche Einlagensicherung von maximal 100.000 Euro je Kunde. Dies stellt einen großen Vorteil dieser Anlageart dar beispielsweise gegenüber der Anlage in Aktien oder Zertifikate – für beide Anlagemöglichkeiten gilt die Einlagensicherung nicht.

Tagesgeld ist damit eine Anlageart, die ein hohes Maß an Sicherheit bietet und zugleich auch gute Zinsen in den Zeiten niedriger Verzinsung. Dies zeigt auch ein Vergleich von Tagesgeldkonten, wie Sie ihn beispielsweise hier finden. Darunter sind einige, gut verzinste Angebote, die deutlich besser verzinst sind als die meisten Sparbücher. Und: zum Teil gibt es gerade im Bereich der Tagesgeldkonten immer wieder auch attraktive Prämienangebote für Neukunden. Aktuell bietet die Bank of Scotland ein solches Startguthaben in Höhe von 30 Euro für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos. Eine Mindestanlage gibt es dabei nicht. Unseren Test zu diesem Angebot finden Sie hier.