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Die „schwarze Liste“ der Branche jetzt transparenter

Schwarze Liste der Versicherungswirtschaft

Das Hilfs- und Informationssystem (HIS) gilt als „schwarze Liste“ der Branche. Die Datenbank wurde für die Assekuranzen, unter Aufsicht der Beauftragten für Datenschutz angelegt, damit die Branche sich vor unrechten Machenschaften und falschen Angaben ihrer Kunden und solchen, die es werden wollen, schützen können.

Die Versicherer haben die Warndatei 1993 eingerichtet, um sich vor Betrügern zu schützen. Ähnlich wie beim Datensammler Schufa, der die Zahlungsfähigkeit von Bankkunden für das Kreditgewerbe ermittelt, soll die Zentraldatei der Versicherer Kunden mit hohem Risiko registrieren. Doch bisher wusste kaum ein Kunde, dass er auf dieser Warnliste vermerkt ist.
Die Datenliste umfasst mittlerweile 9,5 Millionen Einträge über Vorkommnisse, welche die einzelnen Versicherer bei ihren Kunden während der Antragsbearbeitung oder im Leistungsfall in den vergangenen Jahren verdächtig erschienen. Jährlich wächst die Datei um zirka 1,8 Millionen Namen.

Wer auf die Liste kommt, wird angeschrieben

Kunden sollen ab 1. April 2009 vom Versicherungsunternehmen schriftlich informiert werden, wenn Personalien an das „HIS“, früher „Uniwagnis“ genannt, gemeldet werden.
Das kann der Fall sein, wenn ein Kunde von seinem Versicherer mehrere Schäden in kurzen Abständen nacheinander regulieren lässt oder wenn ein kaskoversicherter Autofahrer einen Neuwagen inklusive Papieren als gestohlen meldet. Erst nach fünf Jahren wird ein Eintrag ins „HIS“ automatisch wieder gelöscht.
Kein Bürger außerhalb der Versicherungswelt hatte bisher Einblick in die „schwarze Liste“. Nur die Versicherer konnten sich der Informationen bedienen und diese untereinander austauschen.

Seit April 2009 Einsichtnahme für Betroffene möglich

„Mit Zustimmung der Datenschutzbehörden informiert der GDV ab 1. April 2009 auf Anfrage Betroffene, ob sie an das Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft gemeldet sind“, kann man jetzt im Internet lesen.
Von einem Versicherer abgelehnte Antragssteller, deren Vertrag nicht zustande kam, können ab sofort den Ablehnungsgrund nachverfolgen. Jeder hat nun Zugang zu den eigenen Daten bei „HIS“ und kann herausfinden, ob er als Versicherungsbetrüger gespeichert wurde. Die Öffnung von „HIS“ durch den GDV verspricht eine neue Transparenz im Versicherungsgewerbe.

Wege für Betroffene zur Richtigstellung

Die Transparenz der zentralen Warndatei der Versicherer soll nun auch den Kunden der Assekuranzen nutzen. Neben der Möglichkeit sich über eigene Daten zu erkundigen kann der Kunde sich zusätzlich dagegen wehren.
„Man kann falschen oder fehlerhaften Eintragungen widersprechen und sogar verlangen, dass sie, im begründeten Fall, unverzüglich gelöscht werden“, sagt Hans-Peter Schwintowski, Professor für Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin.
Können Versicherer und Kunden keine Einigung über den Eintrag oder die Löschung erzielen, besteht die Möglichkeit, den Versicherungsombudsmann einzuschalten und bei ihm eine kostenfreie Beschwerde zu veranlassen.
Versicherungsnehmern, die aufgrund von Betrug aufgeführt werden, kommt die Tatsache entgegen, dass der Eintrag nach fünf Jahren wieder gelöscht werden müssen.

Warnsystem schließt auch Kranke aus

In der Warndatei landen aber auch unschuldige Versicherungsnehmer. Wer beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund einer Erkrankung in Anspruch genommen hat, kann mit einem Vermerk rechnen.
Das führt dazu, dass der Kunde auch von vielen anderen Versicherern nur einen teuren oder gar keinen Vertrag erhält. Es hilft nur, es nach fünf Jahren erneut zu probieren. Allerdings sollten Betroffene bei den Versicherern nachforschen, die Sie abgelehnt haben, weshalb sie in das „HIS“ eingetragen wurden. Sollte die Krankheit vor Ablauf der fünf Jahre ausgeheilt sein, können die Betroffenen mit einem neuen Gesundheitszeugnis das Streichen oder Sperren Ihres Datensatzes veranlassen.
Neue Regelung für Rechtsschutzversicherte
Von der Neuregelung und der neuen Transparenz in Sachen „HIS“ können künftig auch Rechtsschutzkunden profitieren. Bisher konnten entsprechende Versicherer Kunden, die zweimal innerhalb von zwölf Monaten (oder dreimal in 36 Monaten) einen Streitfall geltend machten, vom weiteren Versicherungsschutz ausschließen.
Diese Regelung muss künftig großzügiger gefasst werden. Kunden dürfen ab sofort bis zu vier Rechtsschutzfälle im Jahr anmelden, bevor ein Versicherungsschutz rechtmäßig ausgeschlossen werden kann.

Dietmar Braun (07.04.2009)

 

Mehr Service für Nutzer auf tagesgeld.de

Das Finanzportal tagesgeld.de, das sich bereits seit längerem mit großem Zuspruch den Themenbereichen Tagesgeld, Festgeld, Girokonto widmet, bietet jetzt eine weitere Rubrik in seinem Portfolio an: Kredit.
Wiesbaden, den 30.03.2009 – Das dynamische Finanzportal steht im stetigen und regen Austausch mit seinen Nutzern und optimiert dabei Hand in Hand sein Angebot. Das Finanzportal wird damit dem häufig geäußerten Wunsch seiner Nutzer nach Deckung ihres Informationsbedarfs im Bereich „Kredit“ gerecht. Das weitläufige Thema wird sowohl als Ganzes betrachtet, als auch in Einzelthemen wie Warenfinanzierung, Investitionskredit oder Diskontkredit.

Gerade in schwierigen Zeiten hilft manchmal schon eine kleine Finanzspritze, um eine kurze Durststrecke problemlos zu bestehen. Ist die Aufnahme eines Kredites gut geplant und der Anbieter seriös, wird die Aufnahme des Kredites generell keine Probleme mit sich bringen. Sorgfalt bei der Beschaffung und beim „Refinanzierungsplan“ sind also wichtige Bestandteile eines Vertrags über einen Kredit.

tagesgeld.de liefert hierbei eine Hilfestellung und erleichtert den objektiven Vergleich mit einigen Tipps und Ratschlägen zum Thema „Kredit“: Wie finde ich den richtigen Kredit? Welcher Weg auf der Kreditsuche ist der richtige? Was kann ich tun, wenn Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Kredit auftauchen? Erst nach einer gründlichen Information ist der Abschluss eines Kredits empfehlenswert.

Für all diese Fragestellungen gibt es kurze Artikel zur Hilfestellung. Allgemeine Entwicklungen des Kreditmarktes, Tipps und Handlungsempfehlungen für diejenigen, die auf der Suche nach den individuell besten Angeboten sind, ergänzen die Informationen. Auch ein Kreditrechner für die Recherche nach dem passenden Kredit ist bereits in Planung und wird in Kürze das Angebot der Finanzplattform erweitern.

tagesgeld.de rechnet auch in Zukunft mit Erweiterungen der Produktpalette, wie zum Beispiel „Kreditkarte“. Auch hier wird das Finanzportal bemüht sein, Ihnen eine informative Hilfestellung zu bieten und interessante Produkte anzubieten.

 

Das erste Jahr mit Abgeltungssteuer

25% auf Kapitalerträge

Die lang bestehenden Forderungen nach Vereinfachung des deutschen Steuergesetzes haben einen kleinen Erfolg erzielt: Die Abgeltungssteuer muss seit dem 1.1.2009 auf alle Einkünfte aus Kapitalerträgen gezahlt werden. Zu den Kapitalerträgen gehören die Zinsen auf einem Konto (Giro, Tagesgeld, Festgeld) und Einkünfte aus Kapitalanlagen wie Fonds, Aktien und ähnlichen Wertpapieren. Die bisher geltende Kapitalertragssteuer wird durch die Abgeltungssteuer gänzlich ersetzt.

Der Vorteil der neuen Abgeltungssteuer ist die einfache Struktur und Berechenbarkeit der Steuer. Sie beträgt grundsätzlich 25% wie auch schon zuvor die Kapitalertragssteuer. Sie ist im Gegensatz zur bisherigen Kapitalertragssteuer einkommensunabhängig. Das bedeutet eine Erleichterung für die Besserverdienenden. Für Anleger, deren persönlicher Einkommenssteuersatz darunter liegt, gibt es im Rahmen des Lohnsteuerjahresausgleichs eine Möglichkeit des Ausgleichs.

Der Sparer-Freibetrag heißt jetzt Sparer-Pauschbetrag

Vereinfachend ist die Fälligkeit der Steuer geworden: Wurde bisher noch nach Erträgen aus Kursgewinnen (steuerfrei) und auf Wertpapieranlagen gezahlte Zinsen oder Dividenden unterschieden (steuerpflichtig) so ist diese Unterscheidung nun aufgehoben.
Alle bisher bestehenden Freistellungsaufträge haben weiterhin Bestand und können auch weiterhin in der bisher bekannten Form vereinbart werden. Allerdings gibt es eine kleine Namensänderung. Die bisher als Sparer-Freibetrag bekannten steuerfreien Jahreserträge der Kapitalanlagen werden seit 2009 als Sparer-Pauschbetrag bezeichnet. Diese wurden erhöht. Im Jahr 2009 sind es für den Single 801 Euro steuerfrei und für Ehepaare 1602 Euro. Das sieht auf den ersten Blick nach einer direkten Entlastung des Steuerzahlers durch die Abgeltungssteuer aus, erklärt sich auf den zweiten Blick aber wie folgt am Beispiel eines Singlehaushaltes: Der Werbungskostenpauschbetrag wurde gestrichen. Er betrug 51 Euro. Der bis Ende 2008 geltende Sparer – Freibetrag betrug 750 Euro. Zusammen sind das 801 Euro und dies entspricht dem aktuellen Sparer – Pauschbetrag.
Die Abgeltungssteuer stellt damit folglich zwar keine direkte Steuererleichterung dar, jedoch eine Steuervereinfachung.

Was bleibt für wen unterm Strich?

Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag auf Erträge aus Kapitalanlagen haben weiterhin Bestand. Mit anderen Worten heißt das: Unter Miteinbeziehung des Inflationsverlustes muss eine Anlage knapp über 4 Prozent bringen, um überhaupt am Ende eines Anlagejahres noch den Ausgangswert darzustellen.
Des Weiteren wurde für 2009 die Spekulationsfrist abgeschafft, was im Klartext bedeutet, dass nun alle Einkünfte dieser Art unabhängig vom Anlagezeitraum besteuert werden. Dies betrifft auch die Anlagen, die gezielt zur Rentenvorsorge angelegt werden. Bisher betrug diese Spekulationsfrist lediglich ein Jahr. Für bereits bis zum 31.12.2008 abgeschlossene Verträge gilt noch die bis zu diesem Zeitpunkt geltende Steuerbefreiung auf langfristige Anlagen.
Dies bedeutet nur in dem Fall eine Erleichterung, wenn man vorrangig mit Anlagen unter einem Jahr gearbeitet hatte und dafür 30 % an Steuern abgeben musste (Daytrader, Börsenspekulanten, etc.). Gleichartige Erträge können wie gewohnt mit Verlusten verrechnet werden.

 

Tagesgeld: Vergleichen lohnt sich!

Tagesgeldangebote: Erst prüfen, dann abschließen!

Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor Lockangeboten im Bereich „Tagesgeld“. Im Besonderen kritisieren die Verbraucherschützer das momentan übliche Vorgehen bei Werbeaktionen. Neukunden würden oft mit Angeboten geködert, die „oftmals mit Haken und Ösen“ versehen seien, so die Verbraucherzentrale in ihrem am 23.01.2009 veröffentlichtem Papier.

Im Mittelpunkt der Kritik stehen Tagesgeldangebote,die:

  • Zinsgarantien nur bis zu einem gewissen Betrag geben und danach nur eine durchschnittliche Verzinsung liefern
  • nur unter einem engen Termindruck abschließbar sind
  • auf dem Tagesgeld- oder Verrechnungskonto ein Mindesteingang bestehen muss, damit es kostenlos bleibt

Letztendlich bleibt der Schluss: Angebote bei Tagesgeld – im Finanzsektor allgemein – sind immer zu prüfen! Gerade in Krisenzeiten sollte man verheißungsvollen Lockangeboten kritisch gegenüberstehen und vergleichen, bevor man abschließt. Gerade Finanzinstitute sollten momentan auf derartige Angebote verzichten, ist doch der Glauben an Banken durch die herrschende Krise bei den Verbrauchern.

Nutzen Sie tagesgeld.de, um sich über aktuelle Finanzangebote und Tagesgeldkonten zu informieren. Hier geht es zum Tagesgeld Vergleich!

Redaktion (27.01.2009)

 

Tagesgeldkonto schlägt Sparbuch

Mit der Einführung der Abgeltungsteuer in 2009 und nach dem Jahr der Finanzkrise in 2008 gibt es Verlierer und Gewinner. Das Modell „Magisches Dreieck“ der Geldanlage wird erneuert.

Das „Magische Dreieck“

In der Kapitalanlage galt bisher das Modell des „Magischen Dreiecks“ als Klassiker. Das richtige Zusammenspiel der Faktoren Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit entschied über den Erfolg oder Misserfolg einer Kapitalanlage. Das Modell ermöglichte in der Vergangenheit die bestmögliche Anpassung der Geldanlage an die persönlichen Ziele und Wünsche.
Mit der Finanzkrise in 2008 verschwand das Vertrauen in übertriebene Renditeprognosen. Der Faktor Unsicherheit und das Risiko auf Totalverlust verbietet Anlagen in spekulative oder unternehmerische Wetten.

Dass selbst die Spekulation auf die Volkswagen-Aktie zu existenziell bedrohlichen Verlusten führen kann, zeigt die erschütternde Geschichte des auf Platz 5 der Forbes-Liste reichsten Deutschen, Adolf Merckle, die im Januar 2009, mit dem verzweifelten Freitod des rührigen Unternehmers (Ratiopharm, Heidelberger Cement) endete.

Neue Strategie

Es ist 2009 für informierte Anleger an der Zeit, den Klassiker „Magisches Dreieck“ anzupassen. Im Vordergrund bleibt als Lehre aus der Finanzkrise der Faktor Sicherheit einer Anlage.

  • Erste Wahl ist das Tagesgeld mit seiner stattlichen deutschen oder europäischen Garantie für das eingebrachte Kapital.
  • An zweiter Stelle folgt der Faktor Gewinn. Gewinn wird von Experten als ein Ertrag oberhalb der Inflationsrate definiert. Die Kaufkraft des Geldes wird dabei nicht nur erhalten, sondern sogar im Hinblick auf zukünftige Jahre gestärkt.
  • Neu im Modell ist der dritte Faktor: die Zeitersparnis. Nutzer des Internets erwarten nicht nur tagesaktuelle Informationen, sondern vor allem auch eine Zeitersparnis bei der Übersicht und Auswahl.

Internetportale als Orientierungshilfe

Internetportale wie „tagesgeld.de“ helfen Zeit zu sparen und bieten eine unabhängige Übersicht über die Angebote mit tagesaktuellen Informationen und Hintergründe. Besucher und Nutzer erhalten als Mehrwert auch Hilfe beim Ausfüllen der entsprechenden Anträge und Eröffnung der Konten. Der mühsame Weg von Bank zu Bank oder die zeitraubende Suche im Internet entfällt, da die Vergleiche bequem vom Arbeitsplatz oder dem heimischen Internet-Zugang erreichbar sind.

Auch im Hinblick auf die Orientierung und den Vergleich der umfangreichen Angebote in der Zukunft, steht dem Besucher und Nutzer dauerhaft eine tagesaktuelle und überschaubare Plattform im Internet zur Verfügung. Dieser Service ist 24-Stunden und weltweit von jedem Internet-Zugang kostenfrei verfügbar.
Auf den Punkt gebracht: In einer Zeit wo sich spekulative und riskante unternehmerische Wetten von vornherein ausschließen, kommt es allein auf die Sicherheit mit Staatsgarantie, den Gewinn oberhalb des Kaufkraftverlustes und die tagesaktuelle übersichtliche Information an. Die Zeitersparnis ist ein willkommener Mehrwert.

Erfreulicherweise erhalten die Nutzer auch zumeist mehr als den doppelten Ertrag wie auf einem klassischen Sparbuch. Da ist sogar die ab 2009 gültige Abgeltungsteuer leicht zu verschmerzen, bleibt doch nach deren Abzug noch deutlich mehr übrig als gegenüber einem herkömmlichen Sparbuch.

Merke: Was ist das Besondere an einem Sparbuch? Dass es sich ein informierter Nutzer des Internet und Web 2.0 getrost sparen kann.

 

Neue Finanzinformationen unter tagesgeld.de

Das junge Finanzportal www.tagesgeld.de erweitert seine Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit. Ab sofort erscheint tagesgeld.de in einem frischeren und kompakteren Design. tagesgeld.de wendet sich vermehrt an die ständig wachsende Zielgruppe „Frauen“ und ist damit Vorreiter unter den Finanzportalen.

Wiesbaden, den 19.01.2009 – Künftig stehen dem Nutzer auf tagesgeld.de zwei weitere Vergleichsrechner zur Verfügung: Neben Tagesgeldkonto-Angeboten können nun auch Girokonto- und das Festgeldkonto-Angebote in Bezug auf ihre Konditionen von verschiedenen Anbietern verglichen werden.
In Kooperation mit dem Vergleichs- und Verbraucherportal FinanceScout24.de ermöglicht tagesgeld.de seinen Nutzern nun, noch mehr Leistungen verschiedener Anbieter zu vergleichen. Außerdem kann der Besucher in optimierten Vergleichstabellen die neu integrierte Sortierfunktion nach Höhe der Zinsen, Bank etc. einfach und bequem nutzen.

Der Experten- und Servicebereich „Frauen und Finanzen“ erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit, hat sich etabliert und wird von vielen Nutzerinnen bereits regelmäßig besucht. tagesgeld.de baut auf diesen Trend und liefert damit speziell an Frauen gerichtete Informationen und Tipps rund um die Geldanlage.
Ausgewählte Kooperationen mit Anbietern von frauenspezifischen Finanz- und Versicherungsprodukten sind in Planung und werden sukzessiv das schon bestehende Angebot erweitern.

Die Rubrik „Geldsparen“ stößt übergreifend auf gesteigertes Interesse und wächst dementsprechend weiter. Vielfältige Angebote zu Themen wie Reise, Energie, Bildung und Karriere, Telekommunikation, Internet und Handy komplettieren die Sparmöglichkeiten.

Mit allen diesen Neuerungen trägt tagesgeld.de dem rapiden Anstieg seiner Besucherzahlen Rechnung. Die Nutzerzahlen haben sich innerhalb kurzer Zeit verdreifacht.

 

„Goldbarren haben etwas Beruhigendes“

Das klassische Edelmetall im Trend

Gold als Absicherung in der Krise

Wer ganz sicher gehen will, setzt bei seinen Geldanlagen derzeit verstärkt auf Gold. „Die Nachfrage steigt wieder“, wissen Experten der Finanzwelt. Im Weiteren gilt die bewährte Weisheit: Anlagen gut strukturieren und das Risiko streuen.

Goldbarren haben etwas Beruhigendes. Man kann sie sehen, anfassen und sie lösen sich nicht in Luft auf – wie mit kalkuliertem Risiko angelegtes Papiergeld. Zurzeit erscheint so ein glänzender Barren vielen Anlegern erneut als die sicherste Anlage – trotz der Tatsache, dass ein Kilo Gold keine Rendite erwirtschaften kann und dazu noch inflationsabhängig ist.

Auch die bei ungeplantem Bedarf notwendige, kurzfristige Umwandlung in echtes Geld ist nicht so einfach gestaltet.

Was ist mit dem Sparbuch?

„Ist das Geld auf meinem Sparbuch überhaupt noch sicher?“ fragen sich die ganz vorsichtigen Sparer und erhalten Zusicherung: Das Geld auf den Konten und besonders dem Sparbuch ist sicher. Nur ist das Sparbuch nicht gerade die rentabelste Anlageform.

Selbst wenn eine Bank einmal kurzfristig zahlungsunfähig sein sollte – sowohl Stadtsparkassen als auch Volksbanken haben sich in einem 1934 gegründeten, solidarischen Verbund zusammengeschlossen und helfen einander in diesen Fällen.

Diversifikation als Strategie

Natürlich ist es auch nicht empfehlenswert, das andere Extrem zu suchen. Die Experten warnen vor der Versuchung, auf unseriöse Anlageangebote einzugehen, die sich in Zeiten von Finanzkrisen auf der Suche nach Alternativen häufen.

Ältere Anlagenachfrager sind durch die Erfahrungen während der Währungsreformen und des Krieges geschult und gehen kaum Risiken ein. Das wissen die Banker aus vielen Kundengesprächen in der jüngsten Zeit.

Wie investiert man in unsicheren Zeiten – denn Geld will immer investiert sein?

Es gilt die alte Regel: Diversifikation.

Genauer gesagt – nicht ausschließlich das gesamte Investitionsvolumen in Festgeld anlegen- und wenn, dann muss man unbedingt auf die Laufzeiten achten und auch nicht alles in verschiedene Aktienanlageformen investieren, sondern immer die Frage im Hinterkopf behalten: Wann muss ich in welcher Höhe kurzfristig liquide sein?

Selbstverständlich gehören auch Immobilien zum üblichen Anlageportfolio. Auch hier sollten Anleger nicht nur aufs eigenes Haus oder die einzelne Eigentumswohnung als einzige Anlage zur Vorsorge setzen, denn auch im Immobilienmarkt gibt es keine Entwicklungsgarantien und Immobilien steigen nicht automatisch im Wert, sondern verzeichnen je nach Lage und Entwicklung der näheren Umgebung teilweise sogar hohe Wertverluste. Seit der Kursblase im Jahr 2000 ist sicher, dass man bei Anlagen nicht auf alles auf Mode – Erscheinungen setzen sollte und nichts langfristig ins Unermessliche steigen kann.

Selbst Experten mit Jahrzehnten der Berufserfahrung waren erschüttert und erstaunt sich plötzlich Fragen der Anleger nach Einlagensicherungsfonds der großen Banken gegenüber zu sehen. Ihre Faustregel für sichere Geschäfte: „Wenn eine bestimmte Situation im Anlagemarkt offensichtlich übertrieben erscheint, ist das ein guter Hinweis, antizipativ zu handeln.“

Redaktion (15.12.2008)

 

In Krisenzeiten: nationale Anlagen bevorzugt

Anleger setzen lieber auf Sicherheit, als auf hohe Zinsen

Die aktuelle Situation des internationalen Finanzmarktes ist weiterhin angespannt. Zumindest hat es den Anschein, da der Zenit der Zinsangebote für Festgeld bereits vor kurzer Zeit erreicht worden ist. Trotzdem liegen die Angebote immer noch in attraktiver Höhe. Die anhaltenden Nachfragen der Kunden bestätigen die bestehende Attraktivität von Festgeld als Geldanlageform.

Natürlich ist das ebenfalls ein Indiz dafür, dass das Vertrauen der Anleger in riskantere Anlagen wie Fonds oder Aktien noch nicht zurückgekehrt ist.

Ausländische Geldinstitute werben mit attraktiven Zinsen

Ein Blick auf die internationalen Angebote zeigt, dass sich ausländische Banken weiterhin in der Hochphase der Zinsangebote befinden. Allerdings zeigen die deutschen Anleger durch die Vorkommnisse der letzten Zeit – wie die Zahlungsunfähigkeit der Kaupthing Edge – keine hohe Bereitschaft zum Investment in Produkte von Banken mit Hauptsitz im Ausland.

Unterstützt wird dieser Trend durch aufsehenerregende Meldungen in den Medien: wie die der lettischen Parex Bank, die seit kurzem teilweise verstaatlicht wurde. Nervös gewordene Anleger, die ihre Festgeld-Verträge vor Ablauf kündigen wollten, wurden von der Bank abgewiesen.

Nach Aussagen der Bank-Managerin Signe Kalnina lag das jedoch nicht daran, dass die Bank zahlungsunfähig sei, sondern dass die Angabe der Teilverstaatlichung als Kündigungsgrund nicht zulässig sei.
Doch auch eine solche Klarstellung wird den potentiellen Kunden nicht unbedingt zur Anlage in ausländische Produkte ermutigen.

Andererseits haben genau deshalb diese Banken die höchsten Zinsen, um doch noch Anleger zu locken. Ein klares Beispiel dafür, dass höhere Zinsen eben auch mit höherem Risiko bezahlt werden.

FB (10.12.2008)

 

Verdienen am Wettstreit der Formate

Der Wettstreit um den Datenträger der Zukunft scheint in Richtung Blue Ray zu kippen

Das Rennen um das Nachfolgeformat der DVD scheint in die entscheidende Phase eingetreten zu sein. Nach Sony, Walt Disney und 20th Century Fox will nun auch das Filmstudio Warner Bros. seine Filme exklusiv auf Blu-ray-Discs veröffentlichen. Viele wichtige Kino- und TV-Produktionen erscheinen somit in Zukunft ausschließlich in dem von Sony entwickelten Format.
Sony als scheinbarer Gewinner

Für die Unterstützer des Konkurrenzmediums HD-DVD wie Toshiba, NEC, Microsoft oder IBM könnte das mittelfristig bedeuten, dass sie ihre momentanen Pläne aufgeben und sich dem neuen Format anpassen müssen.

Gewinner dieser Situation wären als Entwickler der neuen Technik vor allem Sony, aber auch Firmen, die von Anfang an auf Blu-ray gesetzt haben wie Pioneer, Philips, Samsung oder Apple oder der deutsche Spezialmaschinenbauer Singulus, dessen Aktie nach Bekanntwerden der Warner-Bros.-Entscheidung einen erheblichen Kursgewinn erzielen konnte.

Geldanlagen in diesem Bereich sind also viel versprechend, aber insgesamt bleibt Vorsicht geboten: Auch wenn einiges dafür spricht, dass sich Blu-ray mittel- bis langfristig als Nachfolger der DVD durchsetzen wird, kann sich die Lage auch noch ändern. Risikofreudige Anleger mag das nicht abschrecken, auf Sicherheit bedachte warten aber besser die weiteren Entwicklungen ab.

 

Trend: Selbstbestimmung beim Aktienkauf

Werden Sie zum Broker

Die Sparkassen-Finanzgruppe setzt mit Ihrer Handelsplattform „Sparkassen Broker“ (S Broker) auf Anleger mit einem guten Gespür für Aktienkurse. Die Online-Plattform ermöglicht interessierten Anlegern einen unkomplizierten Einstieg in den Aktienhandel. Der Vorteil von Sparkassenkunden: Das bestehende Girokonto kann in vielen Fällen als Verrechnungskonto genutzt werden. Dabei sind die Kundeneinlagen durch den Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe abgesichert.

Orderkosten und Informationsplattform können ohne Probleme mit Konkurrenzangeboten mithalten. Ein Übungsdepot gehört ebenso zu den Features wie eine Chartanalyse oder die Möglichkeit der Einsicht in Marktdaten. Dass sich Übersicht und Kundenservice lohnen, zeigt das positive Abschneiden des S Brokers bei brokerwahl.de („Online-Broker des Jahres 2008“ Platz 3) und beim „PASS Online-Banking Award 2008“ (Platz 1).

Informieren und loslegen

Falls Sie Ihr Aktienglück selbst in die Hand nehmen möchten, bietet die Brokerplattform sogar ein Info-Paket an. Auch Aktien-Tools für diverse Browser stehen zum Download bereit, so dass Sie die Aktienkurse nie aus den Augen verlieren. Gute Startbedingungen also – für Beginner, aber auch für fortgeschrittene Broker!

RN (04.12.2008)