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Festgeldzinsen berechnen


Tagesgeldzinsen berechnen


Kombiprodukte mit Tagesgeld

Tagesgeld ist für viele Anleger die beste Form, um aktuell nicht benötigte Liquidität anzulegen und dafür noch eine gewisse Rendite zu kassieren. Allerdings ist dafür nicht in jedem Fall ein eigenes Tagesgeldkonto notwendig. Alternativ zu einem solchen Konto gibt es verschiedene Sonderformen, bei denen man ebenfalls von den Vorteilen von Tagesgeld profitieren und diese gleichzeitig mit anderen Finanzprodukten kombinieren kann. Besonders viele Banken kombinieren Tagesgeldkonten mit einem Wertpapierdepot oder einem Girokonto, während auch ein Kreditkartenkonto in bestimmten Fällen als Ersatz für das Tagesgeldkonto genutzt werden kann.

Hohe Zinsen möglich bei Kombination mit Depot

Ein gutes Beispiel für solche Sonderformen sind Tagesgeldkonten, die bei manchen Banken in Kombination mit einem Wertpapierdepot angeboten werden. Oft kann man als Anleger davon durch vergleichsweise hohe Zinsen profitieren, allerdings ist die Voraussetzung dafür, dass Wertpapiere mit einem gewissen Mindestwert in das Depot übertragen oder darüber erworben werden. Teilweise gibt es auch Angebote, bei denen das Tagesgeldkonto mit einer Zinsgarantie verbunden ist, wenn das Depot für diesen Zeitraum (normalerweise sechs oder zwölf Monate) einen gewissen Wert nicht unterschreitet. Wird die Grenze trotzdem unterschritten, gilt die Zinsgarantie natürlich nicht mehr, eventuell müssen sogar bereits gutgeschriebene Zinsen zurückgezahlt werden.

Für Anleger lohnen sich derartige Angebote vor allem dann, wenn sie über Wertpapiere mit einem relativ hohen Wert verfügen. Zudem muss man diese ganz oder wenigstens zum Teil in das neue Depot übertragen wollen. Werden die Bedingungen hingegen nicht erfüllt, liegen die Zinsen für ein solches Tagesgeldkonto verglichen mit anderen Instituten oft lediglich im unteren bis mittleren Bereich.

Girokonto mit Guthabenzinsen oder Tagesgeld

Neben der Kombination des Tagesgeldkontos mit einem Wertpapierdepot gibt es auch die Kombination mit einem herkömmlichen Girokonto. Diese Zusammenstellung bietet dem Kunden ausdrücklich zwei verschiedene Konten, da das Tagesgeldkonto getrennt vom Girokonto geführt wird. Allerdings ist die Verwaltung per Online-Banking sehr einfach, außerdem sind Überweisungen vom Tagesgeld- auf das Girokonto sofort verfügbar. Hat man diese Konten hingegen bei zwei unterschiedlichen Anbietern, vergehen in der Regel zwei bis drei Tage bei einem Transfer.

Um die eigenen Finanzen möglichst einfach zu strukturieren, ist es deshalb oft sinnvoll, beide Konten beim gleichen Anbieter zu führen. Bei vielen Anbietern sind sogar weitere Leistungen mit eingeschlossen, zum Beispiel eine kostenlose Kreditkarte.

Konto der Kreditkarte für Tagesgeld nutzen

Je nach Gestaltung des entsprechenden Angebots ist es auch möglich, ein Kreditkartenkonto als Tagesgeldkonto zu nutzen. Zwar werben Anbieter nicht mit diesem zusätzlichen Nutzen, die ausgebenden Institute ermutigen ihre Kunden jedoch mit Guthabenzinsen dazu, das Konto nicht mit einem negativen Saldo zu führen.

Allgemein ist es bei jeder echten Kreditkarte möglich, Geld auf das dazugehörige Kreditkartenkonto zu überweisen. Für den Inhaber der Kreditkarte ist das vor allem dann sinnvoll, wenn der Verfügungsrahmen der Karte erhöht werden soll. Wer etwa zu einem längeren Aufenthalt im Ausland aufbricht und sich zwischendurch nicht darum kümmern will, das Konto auszugleichen, muss sich so nicht erst um einen höheren Verfügungsrahmen bemühen.

Aufgrund der Verzinsung des Guthabens muss man keine finanziellen Nachteile befürchten, wenn das Geld vom Girokonto auf das Kreditkartenkonto überwiesen wird. Allerdings sollte man bedenken, dass etwa bei einem Diebstahl der Kreditkarte das Guthaben im schlimmsten Falle komplett weg ist. Im Gegensatz dazu ist ein herkömmliches Tagesgeldkonto also deutlich sicherer; besonders hohe Guthaben sollte man deshalb lieber darauf einzahlen, nicht auf das Kreditkartenkonto.